SNAKE EYES
16.11.2026
Einlass: 19:00 Uhr // Beginn: 20:00 Uhr
Das Mission-Statement von SNAKE EYES aus Brighton ist ganz einfach – auch wenn manche ihrer Forderungen in dieser verrückten Zeit vielleicht blauäugig wirken:
Sei kein Arschloch. Verbreite Liebe. Es gibt keine Musik auf einem toten Planeten. Let’s have a damn boogie!
Thomas Brooker und Jim Heffy brauchen nur sich selbst, um die Welt gemeinsam zu einem besseren Ort zu machen – oder es zumindest zu versuchen. Ihr Sound ist direkt und schnörkellos, ihre Texte verschließen sich nicht vor der Herausforderungen unserer Zeit, sondern benennen die Probleme konkret.
Auf ihrem Debütalbum „cash rich“, das im April bei Grand Hotel van Cleef erschienen ist, spielen sie Songs über den bevorstehenden Weltuntergang, den wir nur mit gleichgesinnten Hippies noch verhindern können.
Für Fans von: Idles, Fontaines D.C., Dinosaur Pile-Up, Pabst, Beach Riot,…
schluma werden grad als heiße Vertreter der Neuen Hamburger Schule gehandelt.
Dabei orientiert sich die Band nicht nur an den frühen Platten von Tocotronic, sondern verbindet diesen Sound mit dem Schrammelemo von Anda Morts und der popästhetischen Schönheit der Band Echt! – ja, genau die mit „du trägst keine Liebe in dir“.
Die 16 (!) Songs ihrer ersten Platte „Heulen am Wasser“ hat die Band fast ausschließlich in den Seminarpausen geschrieben und das ist nicht einmal gelogen. Schließlich haben sich die Bandmitglieder an einer Hamburger Hochschule kennen und lieben gelernt. Dementsprechend geht es in den Liedern oft um all die skurrilen und nervigen Leute, die so auf dem Pausenhof rumhängen. Es geht um die Mate-Süchtigen, die Liebesverzweifelten, die Geschirrdiebe, die Kettenraucher und die Leute, die einfach Bock haben alles und jeden vollzulabern.
Es ist also davon auszugehen, dass die Band nicht nur ihr komplettes erstes Album spielen, sondern auch die ziemlich lustigen Geschichten dahinter erzählen wird.
Sehr schnell haben sich schluma in Hamburg einen Namen gemacht. Angefangen als „Studi-Band“ auf selbstorganisierten Partys am Campus, spielten sie wenig später als Support für FJØRT, Madsen und Kettcar.
Die Band hat unendlich Bock auf die erste eigene Tour und kommt mit dem Bus der Hochschule.
Die zwei besten neuen Bands vom Label „Grand Hotel Van Cleef“ an einem Abend – gemeinsam im Zollhaus – das solltet ihr euch nicht entgehen lassen